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Eintracht Erle II - BVR 0:4 (0:2)

Bei 30°C und herrlichstem Sonnenschien verabreden sich Eintracht Erle II und Rentfort III zu einem gemütlichen Sommerkick in Gelsenkirchen. Nachdem mit Rucksäcken die Tore markiert sind und Griese bestimmt hat wer mitspielen darf (ihm gehört der Ball) geht’s auch schon los.

Zunächst muss sich unsere Sonntagsschicht, die seit der 5. Minute ihr körperliches Limit ausreizt, noch finden, bekommt dafür von Erle jedoch ausreichend Platz und Zeit. Rentfort beginnt wie gewohnt mit langen Bällen in die Schnittstellen der gegnerischen Verteidigung, lässt dies aber bald bleiben, um Ball und Offensive zu schonen. Kurzpassspiel ist angesagt und das trägt auch gleich Früchte. In der 14. Minute wird der wieder genesene Ella „König“ Kollich von Sturmpartner Kreisler freigespielt, setzt sich stark gegen zwei Mann durch und stellt das Ergebnis auf 0:1. So meldet sich ein König aus der Verletzungspause zurück. Weiter geht’s mit Ballstafetten erster Güte. Wenn in Rentfort die Beine nicht wollen, lässt man Ball und Gegner laufen. Immer wieder findet der Ball den heute besonders gut aufgelegten Sven „Swiggbrahimovic“ Kreisler, der durch die gegnerische Hälfte spaziert und die gegnerischen Verteidiger zur Verzweiflung treibt. Für die Rentforter Grenzsicherung stehen heute neben Co-Co-Captain Dicken „Dennis“ Schlichting mit Tim Feist und Markus Batylla zwei Altmeister bereit, die nach hinten nichts anbrennen lassen und immer wieder Lust haben ihre Vorderleute schön in Szene zu setzen. Kurz vor der Halbzeit setzt sich Fabian „Benne“ Krämer im gegnerischen Strafraum durch, zieht ab, scheitert und denkt sich: Dann halt mit dem Außenrist in den Knick. 0:2. Halbzeit.

In der Pause herrscht ausgelassene Stimmung. Von der letzten Nacht über die Privatisierung des Grundwassers Subsahara-Afrikas, bis hin zur Wahrscheinlichkeit mit 5 Würfeln jedesmal Sand zu werfen (Batylla) wird alles besprochen, nur das aktuelle Spiel ist kein Thema. Muss es aber auch nicht sein. Nach der Halbzeit kommt Stefan „Copkillah“ Enste, der mit seiner Präsenz die Quote eines möglichen Rentforter Sieges auf 0,80 drückt.

Fünf Minuten braucht Enste, um sich die Tanzschuhe überzustreifen, bis er sich im gegnerischen Sechzehner zu brasilianischen Sambaklängen um seinen Gegenspieler schlängelt und den Ball unhaltbar gegen die Laufrichtung des Keepers im Netz unterbringt. 30 Minuten lang nutzt Rentfort die skurril großen Löcher im eigenen und gegnerischen Mittelfeld, um sich immer wieder kontrolliert vor das Erler Tor zu spielen. Kreisler, Krämer und Enste spielen wie sie wollen, während sich die Bumaye Defensive an der Mittellinie zu Kaffee und Kuchen trifft. Kurz vor Schluss kommt nochmal was Zählbares dabei heraus. Krämer kommt aus 15 Metern zum Abschluss, der Ball wird unhaltbar abgefälscht und schlägt zum auch in dieser Höhe verdienten 0:4 Endstand im gegnerischen Kasten ein.

Griese packt die Brocken ein, sagt drei, vier Spielern, dass sie sein wichtigster Mann seien und fährt mit seinen Mannen zurück ins Gladbecker gelobte Land. Nächste Woche kommen die Sportfreunde aus Bulmke, die ihrem Präfix genauso treu sind wie die Demokratische Volksrepublik Korea.





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