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BVR - Westf. 04 Gelsenkirchen 8:1 (5:1)

Man fühlte sich an diesem Sonntag an die "gute, alte Zeit" erinnert, denn der BVR zeigte sein Heimgesicht der letzten Jahre. Mutig, entschlossen und zusätzlich mit großer Effektivität. So stand es nach 20 Minuten bereits 4:0, als man den Gegner förmlich überrannte.

Dominik Stukator machte den Auftakt, mit einem Solo, dass von Lionel Messi wohl mit anerkennenden Nicken beobachtet worden wäre. Wenig später machte sein Bruder ähnlich abgebrüht sein erstes Tor und ließ sofort sein persönlich zweites folgen, nach starker Vorarbeit von Felix Nizeyimana. Das 4:0 von Gero von Kiedrowski machte die Geschichte schon früh klar. Allerdings kam Westfalia auch immer mal wieder zu Chancen, was bei einer derart offensiven Herangehensweise nicht zu verhindern war. So aber hatte Martin Kyas auch Spaß an der Geschichte, mit Ausnahme des 1:4 natürlich. Aber zu kippen drohte es zu keiner Zeit, auch weil Dominik Stukator noch vor der Pause nachlegte.

Nach dem Wechsel drohte es zu einem noch schlimmeren Debakel für die Gäste zu werden. Lukas Siska und Tobias Stukator (Dreierpackkiste) machten innerhalb weniger Minuten aus dem 5:1 ein 7:1. Uwe Delfs am Seitenrand wollte noch mehr und trieb die Mannschaft nach vorne. Chancen wurden zwar weniger, aber waren weiter vorhanden. Trotzdem dauerte es bis zur letzten Minute ehe Jesse Hajder (Kiste) das 8:1 mit dem Schlusspfiff erzielte.

Insgesamt machte es wieder Spaß. Die Mannschaft zeigte mal wieder, was eigentlich so möglich ist. Zumal man gegen einen Gegner spielte, der in der Tabelle vor einem stand. Das wurde korrigiert. Überzeugend. 

Tobi Stukator mit Dreierpack

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