BVR - FC Horst 5:0 (1:0)
Schlagerparade an der Hegeroad
Wenn man Wolle und Hölle hört, denkt man unweigerlich an Wahnsinn. Hier geht es zunächst um die beiden Protagonisten Walid „Wolle“ Ennasiri und Maurice „Hölle“ Höll. Wolle mit dem Pflichtspieldebüt für unsere Farben und Hölle gegen den Ex-Verein und dem Papa an der Seitenlinie. Von der ersten Minute an hatten die Gefühle Schweigepflicht und Rentforts Zwote zeigte, wer der Hausherr ist. Stark in den Zweikämpfen, und der Gewinn von zweiten Bällen münzte in Spielkontrolle der Thiele-Elf. Trotz sehenswerter Kombination in Richtung gegnerisches Tor scheiterten Wolle, Marlon und Marvin zunächst noch am Horster Schlussmann, so dass erst ein Freistoß in Minute 19 die verdiente Führung brachte. Unweit vom 16er Eck packte Marvin Jorewitz den Hammer aus und ließ die Rentforter Fan-Herzen beben. Mit der Führung im Rücken bemühten sich die Gastgeber schnell nachzulegen, Wolle gegen den Schlussmann, Paul gegen den Pfosten. Halbzeit. Nur 1:0.
Die zweite Halbzeit bot das gleiche Bild wie der erste Durchgang. Rentfort einfach heiß auf Fußball. Folgerichtig fiel bereits nach sieben Minuten das 2:0. Plono tanzte Samba mit sich selber. Ballannahme, Drehung, kurzer Wackler mit dem Hintern und dann ab dafür. Aus 20 Metern ins rechte obere Eck.
Ein paar Minuten später Foul an Marlon Hasselberg im Strafraum. Elfmeter für Rentfort. Plono drückt Alex Koitek den Ball in die Hand und nach dem Elfer fragten wir Alex: „Warum hast du nicht nein gesagt?“ Schuss, Latte, drüber. Elfmeter 4 von 4 verschossen. Das klingende Geräusch von Leder auf Aluminium war gerade erst verstummt, da ging es One Touch von Müller über Plono über Wolle an Marvin Jorewitz und dieser zielte zu genau und traf freistehend aus 9m nur den Pfosten. In Minute 75 machte er es aus ähnlicher Position besser und nagelte den Ball völlig losgelöst zur Vorentscheidung in die Maschen.
Während Butzes Auftritt nach dem Motto „Tausend Mal berührt, Tausend Mal ist nichts passiert“ verlief, machte es bei Daniel Kerbstadt direkt Zoom und die erste Ballberührung landete aus 18 Metern zum 4:0 im Netz.
Als dann die sehnsüchtig erwartete Einwechselung unseres Italieners Giuliano Santulli erfolgte, bediente dieser mustergültig den einlaufenden Alex Koitek, der das Spielgerät volley zum 5:0 Endstand in den Giebel streichelte. Ein Tor zum Verlieben. Jetzt hatten letztendlich alle Rentforter Flugzeuge im Bauch und fuhren mit dem Sonderzug in die kleine Kneipe.
Verdienter zweiter Heimsieg für Rentfort 2!
