Skip to main content

BVR - SF Stuckenbusch 2:0 (0:0)

Rentfort trotzt Corona und freut sich über 2P Plus - Eine Phillip Potratz Party  

 

Nachdem ein positiver Coronatest von Coach Quante die Rentforter Trainingswoche durcheinander wirbelte, konnte das letzte Heimspiel 2021 gegen die Sportfreunde aus Stuckenbusch jedoch pünktlich angepfiffen werden.  Alle Rentforter Spieler wurden zumindest auf Covid-19 negativ getestet.   Lieutenant Colonel Kilgore liebt den Geruch von Napalm am Morgen, Captain Steinhaus den Geschmack von Blut auf seinen Lippen vor dem Anpfiff.  Die Apokalypse trat glücklicherweise nicht ein und Jolle Steinhaus konnte sein Team trotz blutiger Nase aufs Spielfeld führen.  Mit Anpfiff lief die Nase nicht mehr, dafür aber die Rentforter Pressingmaschine auf Hochtouren.  Trampe-19, die ansteckendste Virusvariante der Bezirksliga Staffel 14, verbreitete seinen Spielwitz und setzte Rentforts Offensive immer wieder in Szene.  Insbesondere Jesse Hajder wurde in die gefährlichen Räume vor des Gegners Tor geschickt. Leider stand Hajder dabei häufiger im Abseits als Ailton während seiner gesamten Bundesligalaufbahn.  Wie sagte der Kugelblitz so schön: „Ein Schuss. Ein Tor. Das Ailton!“ Ein Pass. Ein Pfiff. Das Abseits. Und somit zählte das Tor von Jesse Hajder in Minute 20 nicht. Der Rentforter Flügelflitzer forderte daraufhin den VAR für die Bezirksliga und wäre wohl nach der nächsten vermeintlichen Abseitsstellung mit den Rentforter „Old Bastards“ und ihrem neuen Banner samt brennenden Fackeln vor die Geschäftsstelle des DFB gezogen.  Gegenpressing, Pressing, Pressball mit dem Keeper und das Spiel war für Rentforts Top-Torjäger Dominik Stukator gelaufen. Leider fiel der 14-Tore Mann unglücklich auf die Hüfte, so dass er in der 27. Spielminute für Phillip Potratz ausgewechselt werden musste.  Hier hätte man Dome den Hintern von Kasper Gorzelany gewünscht, der ganze Strafräume abdeckt, Torhütern die Sicht nimmt (s. Spielbericht VfB Hüls) und den Sturz wohl besser abgefedert hätte.  Mit Hummeln im Hintern tauchte Gorzelany in Minute 36 blitzeblank vor dem Stuckenbuscher Schlussmann auf und entschied sich ihm den Ball in die Kronjuwelen zu jagen anstatt im Tornetz zu versenken und somit ging es mit einer Nullnummer in die Halbzeitpause. 

 

Nach dem Seitenwechsel fehlte den Gladbeckern zunächst die Spritzigkeit und die Zielstrebigkeit wie zu Spielbeginn. So wechselte Vertretungslehrer Thiele in Minute 60 neue Impulse in Person von Nico Haufe und Robin Slawinski ein.  Nico Haufe, der von Haus aus immer den passenden Schlüssel dabei hat, um das Spiel zu öffnen, nahm fortan das Spielgeschehen in die Füße und leitete die nächste offensive Drangphase des BVR ein.  Slawinski schlawinerte sich mit geschickten Dribblings immer wieder in den Strafraum der Gäste, ohne jedoch einen passenden Abnehmer seiner Querpässe zu finden oder den eigenen Abschluss im Tor unterzubringen.  Und dann war es plötzlich so weit, der bis dato beschäftigungslose Rentfort Keeper Martin Kyas sah die erste und einzige gefährliche Torchance der Gäste in Form einer scharfen Flanke auf sich zukommen. Mit einer Million Scoville rauschte der Ball allerdings an den beiden aufgerückten Recklinghäuser Stürmern vorbei.  Unbeeindruckt dessen verlagerten die Gastgeber das Geschehen noch weiter in die gegnerische Spielhälfte und so kam es in Minute 74 wie es so oft kommt, wenn Podi Potratz auf dem Platz steht.  Nach einer Kombination im Zentrum mit anschließendem öffnenden Pass auf den Flügel zu Jesse Hajder, Querpass auf Sturmtank Potratz, der den Ball aus zwei Metern nur noch über die Linie drücken musste und den verdienten Führungstreffer erzielte.  Sechs Minuten später verunglückte ein Recklinghäuser Befreiungsschlag, den Potratz an der Strafraumgrenze mit dem Rücken zum Tor in Chuck-Norris-Roundhouse-Kick-Manier aus kopfballhöhe mit der Fußspitze herunter pflückte und daraufhin in den Sechzehner einlief. Pass auf Trampe, Pass zurück auf Potratz und Phillip Potratzovic zlatanierte die Kugel zum 2:0 Endstand in den Kasten.